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	<title>Oldtimer24.com &#187; Top-Story</title>
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		<title>Johann Lafer lässt Fußball-WM für die Silvretta Classic sausen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern noch in Südafrika, heute in Österreich: Bereits zum zweiten Mal fährt Johann Lafer auf der Oldtimer-Rallye „Silvretta Classic“ in Vorarlberg mit. In einem originalen, weiß-blauen Volkswagen T1-Samba-Bus aus dem Baujahr 1964 ist der Stargastronom am Freitag auf der 13. Silvretta an den Start gegangen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern noch in Südafrika, heute in Österreich: Bereits zum zweiten Mal fährt Johann Lafer auf der Oldtimer-Rallye „Silvretta Classic“ in Vorarlberg mit. In einem originalen, weiß-blauen Volkswagen T1-Samba-Bus aus dem Baujahr 1964 ist der Stargastronom am Freitag auf der 13. Silvretta an den Start gegangen. Um dabei sein zu können, war er eigens aus Kapstadt zurückgeflogen.</p>
<div id="attachment_335" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-335" href="http://www.oldtimer24.com/2010/07/09/johann-lafer-lasst-fusball-wm-fur-die-silvretta-classic-sausen/silvretta_lafer_lichter_bulli/"><img class="size-full wp-image-335" title="Silvretta_Lafer_Lichter_Bulli" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/07/Silvretta_Lafer_Lichter_Bulli.jpg" alt="Horst Lichter und Johann Lafer am VW Bulli" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Während der &quot;Silvretta Classic&quot; tauschen die Oldtimer-Fans Johann Lafer und Horst Lichter den Kochlöffel gegen den Zündschlüssel. (Foto: VWN)</p></div>
<p>In Südafrika hatte er sich zuvor einige Spiele der  Fußball-Weltmeisterschaft angesehen. Beim Start der Rallye traf er  direkt auf seinen Kollegen Horst Lichter, der in einem Lagonda V 12 Le  Mans von 1939 dabei ist. Kaum waren sie losgefahren, stellte sich  heraus, dass die TV-Köche die Rockstars der „Silvretta Classic“ sind: An  den Straßenrändern der Strecke hielten Fans Transparente hoch und  feierten die beiden Prominenten.</p>
<p>„Wo es schmeckt, da kommt man  eben immer gerne wieder hin&#8221;, sagt der Sternekoch. „Und den Bulli mit  offenem Schiebedach über die Alpen zu steuern, ist fast wie eine  Zeitreise zurück in die 60er, als der Lebensstil noch viel entspannter  war als heutzutage“, meint Lafer. Bei ganzen 42 PS ist so richtig Gas  geben schließlich auch nicht angesagt.</p>
<p>Neben dem T1 schickte das  Oldtimerteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge auch einen T2a/b Kombi aus dem  Baujahr 1972 mit 66 PS ins Rennen, der aus dem Kinohit „Little Miss  Sunshine“ bekannt ist.</p>
<p>„Dass Johann Lafer jetzt zum zweiten Mal  für uns auf der Silvretta mitfährt, finden wir klasse, denn es belegt,  wie wohl man sich auch heute noch im kultigen Bulli fühlen kann“,  erklärt Harald Schomburg, Mitglied des Markenvorstandes von Volkswagen  Nutzfahrzeuge für Vertrieb und Marketing und zuständig für alle  Oldtimer-Aktivitäten. Mehr als 380 Oldtimer-Liebhaber sind mit 180  Fahrzeugen im Montafon-Tal zusammengekommen, um über drei Tage an der  alljährlichen Kult-Fahrt teilzunehmen.</p>
<p>Johann Lafer fährt jedoch  nicht nur Bulli: Geschäftlich nutzt er auch zwei Volkswagen Crafter. Die  Fahrzeuge, mit denen er gastronomisch unterwegs ist, verfügen über  Fünfzylinder-TDI-Motoren mit Common-Rail-Technik und haben 80 kw (109  PS). Beide Fahrzeuge haben langen Radstand, Hochdach, Automatikgetriebe,  Klimaanlage und Navigationssystem. Einer der Crafter ist zusätzlich mit  einem Kühlausbau versehen.</p>
<p>Johann Lafer wurde durch seine  Kochsendungen wie „Himmel un Erd“, „Genießen auf gut deutsch“, „L wie  Lafer“ und zahlreiche Kochbücher bekannt. Zurzeit ist er außerdem  freitags bei „Lanz kocht“ und samstags bei „Lafer, Lichter, Lecker!“ im  ZDF zu sehen. Seine Stromburg in Stromberg bei Bingen ist ein exklusives  Relais&amp;Chateaux-Hotel mit 14 luxuriös ausgestatteten Zimmern, dem  Gourmetrestaurant „Le Val d’Or“, dem Restaurant „Bistro d’Or“ und einem  Veranstaltungsraum, der bis zu 100 Personen fasst, dem „Rosensaal“.</p>
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		<title>Lancia Stratos: eine Legende wird 40</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 16:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ultimatives Rallyegerät der Siebziger holte mit seinem 2,4-Liter-Sechszylinder-Mittelmotor aus dem Ferrari Dino 246 GT drei WM-Titel in Folge. Der Lancia Stratos HF, so der vollständige Name des magischen Keils, war Purismus pur, ein hochspezialisierter Jäger und Sammler. Bevorzugte Reviere: für die zivile Autofahrt schwer zugängliche Terrains, bedeckt mit Schotter, Asphalt oder Schnee.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Begriffen  wie Kult, Legende oder Mythos wird gern  und häufig hantiert, nicht immer  scheint dieser Anspruch  gerechtfertigt. Im Falle Lancia Stratos ist er es ohne  Zweifel.  Automobilenthusiasten, vor allem solche mit Motorsport- und   insbesondere Rallye-Affinität, werden ihm diesen Sonderstatus  bescheinigen, ohne  Wenn und Aber.</p>
<div id="attachment_318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-318" href="http://www.oldtimer24.com/2010/04/29/lancia-stratos-eine-legende-wird-40/g_lancia_stratos_1/"><img class="size-full wp-image-318" title="G_Lancia_Stratos_1" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/04/G_Lancia_Stratos_1.gif" alt="Lancia Stratos von vorne in Rallyeausführung" width="560" height="437" /></a><p class="wp-caption-text">Rallye-Legende wird 40: 1970 präsentiert lancia in Turin den Lancia Stratos, der in der Folge ein erfolgreiches Rallyefahrzeug wurde und heute - da selten - hoch gehandelt wird. (Foto: Lancia)</p></div>
<div id="attachment_315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-315" href="http://www.oldtimer24.com/2010/04/29/lancia-stratos-eine-legende-wird-40/lancia_stratos_seitenansich/"><img class="size-full wp-image-315" title="Lancia_Stratos_seitenansich" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/04/Lancia_Stratos_seitenansich.gif" alt="Seitenansicht des Lancia Stratos im Rallyetrim" width="560" height="437" /></a><p class="wp-caption-text">Der Lancia Stratos war eines der erfolgreichsten Rallye-Fahrzeuge seiner Zeit (Foto: Lancia)</p></div>
<p>Der Lancia Stratos HF, so der vollständige Name   des magischen Keils, war Purismus pur, ein hochspezialisierter Jäger und   Sammler. Bevorzugte Reviere: für die zivile Autofahrt schwer  zugängliche Terrains,  bedeckt mit Schotter, Asphalt oder Schnee.  Bevorzugtes Beuteschema: Renntrophäen,  am liebsten in Serie. So  geschehen bei der Rallye-Weltmeisterschaften: Drei WM-Titel in Folge  holte der Stratos für Lancia: 1974, 1975 und  1976. Personenkult in Form  einer Fahrerwertung gab es damals nicht. Im  Mittelpunkt stand der  Dienst an der Marke. Basta!</p>
<p><strong>Publikumsdebüt auf dem Turiner Autosalon  1970</strong></p>
<p>Sein Debüt vor  internationalem Publikum gab der  Stratos vor vierzig Jahren, 1970, in Gestalt  einer Designstudie auf dem  Turiner Autosalon. Das Konzept: ein V-Vierzylinder-Mittelmotor, längs  vor der Hinterachse angeordnet. Die Ehre des Antriebs wurde einem  Serienmotor  aus dem Lancia Fulvia zuteil. Nicht unbedingt ein Package,   das man für ein Rallyeauto erwartete, denn entgegen den  Gesetzmäßigkeiten einer  fahrdynamikorientierten Gewichtsverteilung saß  der Pilot sehr weit vorn.</p>
<div id="attachment_316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-316" href="http://www.oldtimer24.com/2010/04/29/lancia-stratos-eine-legende-wird-40/lancia_stratos1973-1975b/"><img class="size-full wp-image-316" title="Lancia_Stratos1973-1975B" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/04/Lancia_Stratos1973-1975B.gif" alt="Lanicia Stratos der Baujahre 1973, 1974 und 1975" width="560" height="417" /></a><p class="wp-caption-text">Schon die Zivilversion des Lancia Stratos beeindruckt durch ihren sportlichen Auftritt (Foto: Lancia)</p></div>
<p>Das  radikal-futuristische Design der Studie war  nicht etwa ein Modegag oder schiere  Effektheischerei, sondern  resultierte aus umfangreichen Tests im Windkanal zwecks  Minimierung des  Luftwiderstands. Entsprechend der Prämisse „Form follows  function“  gestaltete sich auch der Zugang des Fahrers an seinen Arbeitsplatz.  Der  war nur über die aufklappbare Frontscheibe zugänglich, Purismus eben.</p>
<div id="attachment_317" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-317" href="http://www.oldtimer24.com/2010/04/29/lancia-stratos-eine-legende-wird-40/lanicia_stratos/"><img class="size-full wp-image-317" title="Lanicia_stratos" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/04/Lanicia_stratos.gif" alt="Lancia Stratos" width="560" height="402" /></a><p class="wp-caption-text">Lancia Stratos (Foto: Lancia)</p></div>
<p><strong>Ein Extremist auf dem Rallye Parcours</strong></p>
<p>Als 1971 der straßenzugelassene  Lancia Stratos HF  „Stradale“ vorgestellt  wurde, hatte die Evolution von der Studie zur  Fahrmaschine bereits nachhaltig gewirkt.  In dem Rohbau aus Stahl und  glasfaserverstärktem Kunststoff hatte der längs eingebaute Vierzylinder  einem quer installierten, diesmal dem Ferrari Dino 246 GT entliehenen  Sechszylindermotor Platz gemacht.</p>
<p>Ein extremes  Auto war der Lancia Stratos HF  aber  geblieben. Extrem keilförmig und extrem kompakt: 3,67 Meter lang, 1,70   Meter breit und mit 1,08 Metern Höhe flach wie die berühmte Flunder. Die  Fahrerposition  war inzwischen etwas schwerpunktfreundlicher in  Richtung Fahrzeugmitte gewandert,  und für schnellste Reparatureingriffe  im Getümmel zukünftiger Rallyeschlachten  ließen sich Front- und  Heckpartie komplett aufklappen.</p>
<p>Die  maßgeblichen Köpfe hinter dem Projekt waren  der  damalige Lancia-Sportchef Cesare Fiorio, Werkspilot Sandro Munari  und Mike Parkes, Chefentwickler und technisches Gewissen. Der britische  Formel-1-Rennfahrer und Ingenieur stieß 1974 zu Lancia und trug  entscheidend dazu bei, dass der Stratos  konkurrenzfähig wurde. Daran  hatte es bei den ersten Rallyeeinsätzen 1972 nämlich  noch gemangelt.  Notabene: Das Kürzel  HF stand für High Fidelity  (engl.: Treue). Lancia  benutzte diese Buchstabenkombination mit Genehmigung der  HF Squadra  Corse, einem Club  von Lancia-Rennfahrern, und verwendete sie auch  später noch für besonders  sportliche Modelle.</p>
<p>Die zur Homologation des Stratos für den  internationalen Motorsport erforderliche Kleinserie entstand  beim  Automobil-Couturier Bertone – auch einer, dem man ohne Zögern mit dem   Superlativ Legende belegen darf. Mindestens 400 Einheiten forderte das  Gruppe 4-Reglement der internationalen Motorsportbehörde  FIA, knapp 500  Lancia Stratos HF sollen es schließlich geworden sein. Präzisere  und  vor allem übereinstimmende Zahlen geben die verschiedenen Quellen nicht  her.</p>
<p>Mit 2,4-Liter-V-Sechszylindermotor,  Dreiventiltechnik und 190 PS erstürmte der Stratos die 100-km/h-Marke in   6,8 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 248 km/h.  Werte, mit denen man auch in der Sportwagenwelt von heute noch mitbieten  kann. Der erforderliche Budgetrahmen indes für dieses gehobene  Vergnügen hat in der  Zwischenzeit an Umfang deutlich zugelegt.  Seinerzeit für rund 15.000 DM zu haben, ist der Lancia Stratos HF heute  rare Sammlerware. Marktwert: ab 100.000 Euro aufwärts.</p>
<p><strong>Der Stratos im  Motorsport: die Lizenz zum  Abräumen</strong></p>
<p>Im April 1973 fuhr Sandro Munari auf der  Firestone-Rallye  in Spanien den ersten Erfolg für den Stratos ein.  Einen Monat später folgte ein  zweiter Platz bei der Targa Florio und im  September ein weiterer Triumph bei  der Tour de France. Der Keil hatte  sich warmgelaufen.</p>
<p>1974 kamen  weitere Siege in schneller Folge. Noch vor ihrer  Homologation schlugen die  Stratos in der Prototypenwertung bei der  Sizilien-Tour und der Targa Florio zu,  wenige Tage nach der  FIA-Zulassung des Autos gewann Munari die Rallye San Remo.  Es folgten  weitere Siege und Triumphe beim Giro d&#8217;Italia, bei der „Rideau Lakes“ in   Kanada und der Tour de Corse sowie ein dritter Platz bei der  britischen  RAC-Rallye. Der WM-Titel war damit für Lancia in trockenen  Tüchern. Ein  Triumph, dem sich die Marke mit zwei weiteren  Weltmeisterschaften in den  Folgejahren 1975 und 1976 selbst die  Rallyekrone aufsetzten sollte.</p>
<p>1975 ging es munter weiter. Im  Januar holte Sandro  Munari den ersten von drei aufeinanderfolgenden Siegen bei  der Rallye  Monte Carlo, im weiteren Jahresverlauf siegt Björn Waldegård bei der  Schweden- und der San Remo Rallye. Bei der  Safari Rallye in Kenia wird  Munari zweiter vor Waldegård.</p>
<p>Die britische RAC-Rallye konnte  der von Waldegård  gesteuerte Stratos  zwar nicht gewinnen, aber er hinterließ bleibenden  Eindruck. Nach gutem Start  brach eine Antriebswelle, die Mechaniker  mussten zur Reparatur das Heck abbauen.  Nachdem Waldegård das Rennen  wieder  aufgenommen hatte, markierte er 40 der 72 Etappen mit seinen  Bestzeiten. Trotzdem  wurde er am Ende aus der Wertung genommen. Der  Grund: Das Rennen fand auf  öffentlichen Straßen statt und das Auto war  ohne Rücklichter, Blinker und  Kennzeichen unterwegs!</p>
<p>1976 wurde zum erfolgreichsten  Jahr überhaupt für  den italienischen Rennkeil – mit ersten und zweiten Plätzen  bei der  Rallye Monte Carlo, den Rängen eins bis drei in Portugal sowie Siegen in   Sizilien, beim Giro d&#8217;Italia und in Korsika. Ergebnis: die dritte WM  für Lancia  in Folge.</p>
<p><strong>Erfolgreichster Stratos-Pilot ist ein   Privatier</strong></p>
<p>Siege in Serie sammelte der  Lancia Stratos aber  nicht nur im Werkseinsatz. Zu den erfolgreichsten  Privatiers zählte das  Team Chardonnet of France, dessen Topfahrer Bernard  Darniche noch  Rennen gewann, als das Werksteam längst Geschichte war. Mit 33 Siegen   ging Darniche als erfolgreichste Stratos-Fahrer aller Zeiten in die  Motorsportgeschichte  ein. Werkspilot Sandro Munari hatte „nur“ 13mal  triumphiert.</p>
<p>Drive fast, die young – die Abwandlung eines  bekannten  Songtitels des US-Countrysängers Faron Young skizziert das  weitere Schicksal  des Lancia Stratos. Denn 1977 beschnitt der  Fiat-Konzern das Lancia-Rennsportbudget  und konzentrierte sein  Engagement statt dessen auf den Fiat 131 Abarth. Nachdem im Folgejahr  der Hauptsponsor Alitalia den gleichen Wechsel vollzog,  bestritt das  Stratos-Werksteam nur noch Einsätze in Europa. Und 1979 war  endgültig  „finito“.</p>
<p>Dennoch: Der Stratos lebt. Wenn auch nur in  Träumen,  Erinnerungen oder – im günstigsten Fall – in der beheizten  Garage eines von  Glück und Geld begünstigten Sammlers.<br />
Dennoch scheint die puristische Grundidee „schnell,  keilförmig,  offroadkompatibel“ noch durch die eine oder andere Hirnwindung zu   driften: So stellte 2005 das Londoner Designstudio Fenomenon Ltd. um den   Österreicher Christian Hrabalek, Besitzer der weltgrößten Sammlung   klassischer Stratos-Modelle sowie Rechteinhaber an Namen und Logo, auf   dem Genfer Automobilsalon eine vom Stratos inspirierte Studie vor. Laut  Hrabalek  ein Fahrzeug  nicht nur für die westliche Welt, sondern für  kaufkräftige Automobilenthusiasten  in Schwellenländern, deren  Straßenqualität mit den  Anforderungen moderner Sportwagen nicht  kompatibel ist. Investoren  zur Finanzierung dieses ambitionierten  Konzepts fanden sich bedauerlicherweise  nicht.</p>
<p>Aber Visionen leben schließlich davon, dass man sie   verfolgt.</p>
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		<title>Mazda feiert den 50jährigen Geburtstag &#8211; wir stellen die Meilensteine vor</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 17:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Kleinwagen fängt vor einem halben Jahrhundert alles an: Das winzige R360 Coupé legt die Basis für den weltweiten Erfolg von Mazda als Automobilhersteller. Nach einem für japanische Marken fast schon klassischen Vorspiel mit der Produktion von Lastendreirädern und Pickups geht Mazda aber bereits beim ersten richtigen Pkw eigene Wege. Noch am Tag seiner Vorstellung, dem 23. Mai 1960, unterschreiben 4.500 Japaner einen Kaufvertrag für den drei Meter kurzen, aber viersitzigen Winzling. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Kleinwagen fängt vor einem halben Jahrhundert alles an: Das  winzige <strong>R360 Coupé</strong> legt die Basis für den weltweiten  Erfolg von Mazda als Automobilhersteller. Nach einem für japanische  Marken fast schon klassischen Vorspiel mit der Produktion von  Lastendreirädern und Pickups geht Mazda aber bereits beim ersten  richtigen Pkw eigene Wege. Um 1960 fördert die japanische Regierung  kleine Viersitzer in der 360-cm3-Klasse, die so genannten Kei-Cars. Fast  alle großen Hersteller stürzen sich auf diesen Markt und präsentieren  meist konventionell gezeichnete Zweitakt-Kleinstmobile.</p>
<div id="attachment_302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-302" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/mazda_r360_coupe_1960_sidev/"><img class="size-full wp-image-302" title="Mazda_R360_coupe_1960_sidev" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/Mazda_R360_coupe_1960_sidev.jpg" alt="" width="560" height="441" /></a><p class="wp-caption-text">  	 Mazda R360 Coupé - 1960 erster in Großserie produzierter Mazda Pkw (Foto: Mazda)</p></div>
<p>Mazda überrascht  dagegen mit einem eleganten City-Coupé, das von einem weitgehend aus  teurem Leichtmetall gefertigten 12 kW/16 PS starken Viertaktmotor auf  überlandtaugliche 85 km/h beschleunigt wird. Noch am Tag seiner  Vorstellung, dem 23. Mai 1960, unterschreiben 4.500 Japaner einen  Kaufvertrag für den drei Meter kurzen, aber viersitzigen Winzling. Rasch  entwickelt sich das R360 Coupé zu einem richtigen Renner: Der zeitweise  preiswerteste Personenwagen Japans trägt maßgeblich dazu bei, dass  Mazda Anfang der 60er Jahre mehr Fahrzeuge verkauft als jede andere  japanische Marke. Vor allem aber steht das schicke Coupé am Anfang einer  50-jährigen Kleinwagen-Erfolgsgeschichte, die heute vom dynamischen <strong>Mazda2</strong> fortgeschrieben wird. Mit konsequenter Gewichtsreduzierung, und  vorbildlich verbrauchs- und emissionsarmen Motoren setzt jetzt der  Mazda2 die Trends in der kleinen Klasse.</p>
<p><strong>Erfolgsserie  Familia – fortgesetzt durch den Mazda3 </strong></p>
<p>Zum ernsthaften  Wettbewerber auf dem Weltmarkt entwickelt sich Mazda mit dem <strong>Familia,</strong> der ab 1962 in der japanischen unteren Mittelklasse kaum eine Nische  unbesetzt lässt. Zuverlässige zwei- und viertürige Limousinen,  praktische Kombis und sportliche Coupés, gekleidet in zeitlos-elegante  Formen und angetrieben von ebenso wirtschaftlichen wie starken Motoren  in der Klasse von 800 bis 1300 cm3 &#8211; so lautet das Erfolgsrezept für  eine automobile Familienpolitik, mit der Mazda in Japan zeitweise weit  über 30 Prozent Marktanteil im Famila-Segment erobert und sich auf die  Zeit der Expansion vorbereitet. 1968 ist es soweit. Unter den  Bezeichnungen <strong>Mazda 1200</strong> und<strong> Mazda R100 Coupé</strong> entwickelt sich der Familia zu einem der ersten echten Weltautos. Fast  100.000 Einheiten des schnellen R100 Coupés mit damals revolutionärem 74  kW/100 PS starken Zweischeiben-Wankelmotor sorgen in nur fünf Jahren  für die globale Bekanntheit der Familia-Baureihe. Ihre größten Erfolge  feiern die friedlichen Welteroberer allerdings als preiswerte  Stufenhecklimousine und Kombi &#8211; und dies auf allen fünf Kontinenten.  Eine Erfolgsserie, die heute vom <strong>Mazda3</strong> fortgeführt  wird.</p>
<div id="attachment_303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-303" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/familia_rotary_coupe_de_jpg/"><img class="size-full wp-image-303" title="Familia_Rotary_Coupe_de_jpg" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/Familia_Rotary_Coupe_de_jpg.jpg" alt="" width="560" height="404" /></a><p class="wp-caption-text">Mazda Familia Rotary Coupé</p></div>
<p><strong>Mazda 626 – Bestseller auf deutschen Straßen</strong></p>
<p>In Deutschland setzt allerdings 1973 ein größeres Familienmodell  den Anfang für Mazda. Als Urahn des aktuellen <strong>Mazda6 </strong>weist  der damalige <strong>Mazda 616</strong> den Weg in die Mittelklasse.  Lieferbar ist der 616 als Stufenhecklimousine und als Coupé, wobei die  auffällige Formensprache und die konventionelle Fahrwerkstechnik mit  starrer Hinterachse jedoch eher amerikanische Kunden überzeugen.  Vielleicht auch deshalb verzichtet Mazda auf die Deutschland-Einführung  des<strong> 616 / RX-2 Coupés</strong> mit Wankelmotor.</p>
<div id="attachment_304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-304" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/616_limousine_1973_de_jpg30/"><img class="size-full wp-image-304" title="616_Limousine_1973_de_jpg30" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/616_Limousine_1973_de_jpg30.jpg" alt="" width="560" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Mazda 616 Limousine von 1973 (Foto: Mazda)</p></div>
<p>Zum richtigen  Erfolg wird die große Mittelklasse erst 1978: Mit Vorstellung des ersten  Mazda 626 verdoppeln sich die Verkaufszahlen in Amerika und auch in  Europa geht es nun steil nach oben. In seiner dritten Generation wird  der <strong>Mazda 626</strong> in den Jahren 1988 und 1989 das  meistverkaufte Importauto in Deutschland überhaupt, dies war zuvor noch  nie einem japanischen Automobil gelungen.</p>
<div id="attachment_305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-305" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/626_programm_1978_de_jpg300/"><img class="size-full wp-image-305" title="626_Programm_1978_de_jpg300" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/626_Programm_1978_de_jpg300.jpg" alt="" width="560" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Mazda 626 Programm von 1978</p></div>
<p>Auch technisch übt sich der  626 inzwischen in Vorreiterrollen: Den eher schwachen 47/64 PS Diesel  beflügelt eine neuartige Comprex-Aufladung zu 60 kW/82 PS Leistung und  der große 103 kW/140 PS-Benziner läuft mit 4WD-Allradantrieb und der  weltweit ersten 4WS-Allradlenkung zu beispielhafter Fahrdynamik auf. Im  Jahr 2002 wird dann der neue Mazda6 zum ersten Modell der  Markenbotschaft Zoom-Zoom. Mit dynamischen Linien und einem Fahrwerk vom  Feinsten gewinnt der Mazda6 bis heute über 125 Vergleichstests und  Auszeichnungen und begleitet den Wandel von einer rational geprägten zu  einer gleichermaßen emotionalen Marke.</p>
<p><strong>Familienautos im  Wandel: Vom Kombi über Van zum SUV</strong></p>
<p>Noch etwas hat sich im  Lauf der Jahre gewandelt. Sind es bis in die 90er Jahre hinein vor allem  geräumige Limousinen und Kombis, mit denen fast alle Hersteller  erfolgreiche Familienpolitik betreiben, fahren jetzt vielseitige Vans  und SUV bei Familien und freizeitorientierten Menschen an die Spitze der  Beliebtheit. Mit den Van-Modellreihen<strong> Demio, Premacy </strong>und  <strong>MPV</strong> und dem SUV <strong>Tribute</strong> erweitert  auch Mazda frühzeitig sein Programm. Zum ganz großen Erfolg werden aber  erst der der dynamische Kompaktvan <strong>Mazda5</strong> und der  sportliche Crossover-SUV <strong>Mazda CX-7.</strong> Besonders gilt das  für den Mazda5, der mit Attributen wie den beiden hinteren Schiebetüren  und dem leicht zu bedienenden Karakuri-Sitzsystem mit bis zu sieben  Plätzen die Bedürfnisse europäischer Familien mit aktivem Lebensstil  trifft. Eigenschaften, die der neue Mazda5 ab Ende 2010 mit einem neuen,  einzigartigen Design kombiniert, das Elemente der Mazda Designsprache  „Nagare“ aufnimmt. Wahlweise ist der Kompaktvan künftig außerdem mit  einem neu entwickelten und besonders sparsamen 2,0-Liter  DISI-Benzindirekteinspritzer und Start-Stopp-System i-stop lieferbar.</p>
<p><strong>Rotary-Coupés  und Roadster: Sportliche Erfolgsmodelle </strong></p>
<p>Sportlich  einzigartige Meilensteine in der Mazda Unternehmensgeschichte sind die  Rotary-Coupés und die Roadster aus drei MX-5 Generationen. 1967 geht der  <strong>Mazda Cosmo Sport 110 S</strong> als einer der ersten  japanischen Supersportwagen an den Start – und als erstes  Serienautomobil mit Zweischeiben-Wankelmotor. Das spektakuläre Design  und die vollkommen neue Antriebstechnik machen den Cosmo Sport zu einem  Imageträger, der weltweit für Aufsehen sorgt.</p>
<div id="attachment_306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-306" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/mazda_cosmo_sport_110s_1967/"><img class="size-full wp-image-306" title="Mazda_Cosmo_Sport_110S_1967" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/Mazda_Cosmo_Sport_110S_1967.jpg" alt="" width="560" height="453" /></a><p class="wp-caption-text">Mazda Cosmo Sport von 1967 (Foto: Mazda)</p></div>
<p>Vielleicht der beste  Auftakt für die Eroberung des amerikanischen Marktes, so hat in den USA  Anfang der 70er Jahre jeder zweite Mazda einen Wankelmotor unter der  Haube. Legendäre Sportwagen wie der <strong>RX-7</strong> setzen die  Serie dieser Ausnahmeathleten fort und sind die Basis für fast zahllose  Motorsporterfolge.</p>
<div id="attachment_307" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-307" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/mazda_rx-7_1978_sideview_de/"><img class="size-full wp-image-307" title="Mazda_RX-7_1978_sideview_de" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/Mazda_RX-7_1978_sideview_de.jpg" alt="" width="560" height="443" /></a><p class="wp-caption-text">Mazda RX 7 von 1978</p></div>
<p>Gekrönt wird dieses Engagement im Jahr 1991 durch den  Sieg eines <strong>Mazda 787B</strong> beim 24-Stunden-Rennen von Le  Mans. In seiner jüngsten Ausbaustufe kommt der Kreiskolbenmotor unter  der Bezeichnung RENESIS im aktuellen <strong>Mazda RX-8</strong> zum  Einsatz. Als weltweit erster Sportwagen mit einem Wasserstoff  betriebenen Wankelmotor geht der <strong>RX-8 Hydrogen RE</strong> an  den Start und demonstriert so die Schlüsselrolle des Kreiskolbenmotors  bei der Entwicklung alternativer Antriebe bei Mazda.</p>
<div id="attachment_308" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-308" href="http://www.oldtimer24.com/2010/03/31/mazda-feiert-den-50jahrigen-geburtstag-wir-stellen-die-meilensteine-vor/mx-5_1989/"><img class="size-full wp-image-308" title="MX-5_1989" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/03/MX-5_1989.jpg" alt="" width="560" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Der MX 5 von Mazda war Wegbereiter für eine ganze Fahrzeugklasse (Foto: Mazda)</p></div>
<p>Die  Leidenschaft zu schnellen, wendigen Sportwagen spornt Mazda immer wieder  zu neuen Höchstleistungen an. Mit dem <strong>Mazda MX-5</strong> hat  Mazda 1989 das Konzept des preiswerten Roadsters mit Frontmotor und  Heckantrieb wiederbelebt. Der offene Zweisitzer entwickelt sich sofort  zu einem Weltauto im besten Sinne mit Erfolg auf allen Märkten. So  erfolgreich, dass der MX-5 seit dem Jahr 2000 im Guinness Buch der  Rekorde als meistverkaufter zweisitziger Sportwagen aller Zeiten geführt  wird. Bis heute wurden von drei Generationen des Roadsters über 875.000  Einheiten verkauft, davon rund 102.000 in Deutschland. Mit einem  limitierten Jubiläums-Sondermodell feiert Mazda jetzt die europäische  Markteinführung der Stilikone vor 20 Jahren.</p>
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		<title>Jaguar E-Type wird Filmstar: Jerry Cotton kommt in die Kinos</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Top-Story]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Tramnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ulmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kult-Auto trifft auf Kult-FBI-Agenten: Am 11. März startet die Action-Komödie "Jerry Cotton" in den deutschen Kinos. Und wie in den millionenfach aufgelegten Romanen wird Jerry Cotton wieder in seinem legendären roten Jaguar E-TYPE auf Verbrecherjagd gehen. Zudem wird in der Action-Komödie mit Christian Tramitz in der Titelrolle ein Jaguar XKR eingesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kult-Auto trifft auf Kult-FBI-Agenten: Am 11. März startet die Action-Komödie &#8220;Jerry Cotton&#8221; in den deutschen Kinos. Und wie in den millionenfach aufgelegten Romanen wird Jerry Cotton wieder in seinem legendären roten Jaguar E-TYPE auf Verbrecherjagd gehen. Zudem wird in der Action-Komödie mit Christian Tramitz in der Titelrolle ein Jaguar XKR eingesetzt.</p>
<div id="attachment_294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-294" href="http://www.oldtimer24.com/2010/02/28/jaguar-e-type-wird-filmstar-jerry-cotton-kommt-in-die-kinos/jerry_cotton_mit_jaguar_xkr/"><img class="size-full wp-image-294" title="jerry_cotton_mit_jaguar_xkr" src="http://www.oldtimer24.com/wp-content/uploads/2010/02/jerry_cotton_mit_jaguar_xkr.jpg" alt="" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Jerry Cotton und Jaguar gehören seit den 60er Jahren zusammen... (Foto: Jaguar)</p></div>
<p>Die Handlung des Films, der am 28. Februar in München seine Uraufführung erlebt, ist schnell erzählt: Jerry Cotton gerät unter Verdacht, einen Doppelmord begangen zu haben, muss vor seinen eigenen Kollegen vom FBI fliehen und gleichzeitig den wahren Mörder finden. An seiner Seite: Ein Revolver, der Jaguar E-TYPE und der Jaguar XKR sowie sein ewiger Vertrauter Phil Decker (Christian Ulmen). Rasante Verfolgungsfahrten, witzige Dialoge und jede Menge Action sind garantiert&#8230;</p>
<p>2700 Jerry-Cotton-Romane erschienen seit 1960 in Deutschland, zumeist als Romanheft. Damit ist diese Serie die kommerziell erfolgreichste Krimi-Veröffentlichung und begeisterte Millionen von Lesern. Ebenfalls in den 1960er Jahren erschienen acht Kinofilme mit George Nader als Darsteller des Jerry Cotton &#8211; immer unterwegs im roten Jaguar E-TYPE.</p>
<p>Der Jaguar E-TYPE gilt auch heute noch als unverwechselbare Design-Ikone des britischen Automobilherstellers. Er wurde im März 1961 auf dem Genfer Automobilsalon als Straßenvariante des erfolgreichen Rennwagens Jaguar D-TYPE vorgestellt und begeisterte Automobilfreunde auf aller Welt: Rassig, eigenständig, leistungsstark und zuverlässig. Angeboten wurde der E-TYPE als Coupé und als Roadster mit Stoffdach. Drei Motoren standen zur Auswahl: Ein 3,8-Liter sowie ein 4,2-Liter Reihensechszylinder (269 PS/198 kW) sowie ein 5,3-Liter V12 mit einer Leistung von 276 PS/203 kW. Der rassige Brite beschleunigte mit der kleinsten Motorvariante in sieben Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit betrug 241 km/h.</p>
<p>Technisch betrat Jaguar mit dem Modell Neuland. Ein Stahlgitterrahmen trug Motor und Vorderradaufhängung und war an der Spritzwand mit der selbsttragenden Stahlkarosserie verschraubt. Die Hinterachse wurde über ein Vierganggetriebe angetrieben. Revolutionär war die unabhängige Hinterradaufhängung in einem eigenen Hilfsrahmen mit einem Längslenker, zwei Federbeinen sowie Querlenkern an jedem Rad. Die Antriebswellen waren als obere Querlenker verbaut. Die Konstruktion erwies sich so gelungen hinsichtlich des Fahrkomforts, dass Jaguar das Prinzip bis 1996 weiterbaute &#8211; auch wenn der britische Traditionshersteller die Herstellung des E-TYPE auf dem Höhepunkt der Ölkrise im Jahr 1975 einstellte.</p>
<p>Jaguar und Jerry Cotton &#8211; das gehört seit jeher zusammen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass im neuen Film, der von den Regisseuren und Autoren Cyrill Boss und Philipp Stennart erdacht und erschaffen wurde, auch ein Jaguar XKR eine Hauptrolle spielt &#8211; ein Meisterstück in Design und Technik, wie der E-TYPE. Dynamisch, stark, unverwechselbar &#8211; die britische Raubkatze setzt Zeichen in der automobilen Welt.</p>
<p>Doch bei optischer Brillanz allein ist es nicht geblieben. Das Erlebnis, den neuen Jaguar XKR zu fahren, beginnt mit dem Druck auf den roten Startknopf. Sofort verwandelt sich britische Noblesse in einen Supersportler. Das neue Triebwerk, das stärkste und effizienteste, das Jaguar je gebaut hat, erwacht zum Leben und stellt beeindruckende 375 kW/510 PS zur Verfügung und stemmt ein Drehmoment von 625 Newtonmeter. Extrem durchzugsstark und effizient &#8211; bei gleichzeitig geringerem Verbrauch als die hubraumschwächeren Vorgänger: Dieser Spagat gelang den britischen Ingenieuren vorzüglich. Der agile 5-Liter V8 Motor begnügt sich dabei mit 12,3 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern, ein Wert, der im Supersportwagenclub zur Seltenheit gehört. Der Direkteinspritzer beschleunigt in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h &#8211; dabei ist die Klangkulisse des Motors genauso beeindruckend wie die Dynamik der edlen Raubkatze.</p>
<p>Auf dem Automobilsalon in Genf (4. bis 14. März 2010) zeigt Jaguar den ultimativen XKR, den XKR mit Speed Pack. Anders als im regulären Modell wird die Raubkatze nicht mehr bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt, sondern darf seine Kraft bis zur 280-km/h-Marke entfalten.</p>
<p>Jerry Cotton wird´s gefallen! Und die Kino-Zuschauer können sich neben den Topdarstellern Tramitz und Ulmen auf zwei Stars der Superlative freuen, den Jaguar E-TYPE und den Jaguar XKR.</p>
<p><strong>Sammlerstück aus den 60er Jahren. </strong></p>
<p>Der Jaguar E-TYPE wurde erstmals am 15. März 1961 auf dem Genfer Autosalon als Nachfolger des Jaguar XK 150 präsentiert. Der Jaguar E-TYPE wurde in zwei Ausführungen gefertigt: zum einen als zweisitziges Coupé (Fixed-Head Coupé) und zum anderen als zweisitziger Roadster (Open Two Seater). Doch im September 1974 wurde die Produktion der Serie eingestellt, nachdem die Ausbaustufe mit 5,3 Liter V12-Motor wegen des hohen Verbrauchs in Zusammenhang mit der anhaltenden Ölkrise sowie den zahlreichen Abänderungen in puncto Design keinen nennenswerten Anklang in der angepeilten Käuferschicht fand. Heutzutage ist der Jaguar E-TYPE als Oldtimer von Sammlern wegen der geringen Stückzahl (15.508 E-TYPE mit 3,8-Liter-Motor, 41.734 E-TYPE mit 4,2-Liter-Motor und 15.293 E-TYPE mit V12-Motor) und seiner markanten und typischen Eigenschaften in Hinblick auf Fahrverhalten und Design äußerst beliebt und steigt deshalb stetig im Marktwert.</p>
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